Es gibt der internationale FairTrade Standards, die gemeinsam mit den Produzentenvertretern mit Händlern und entwicklungspolitischen Experten erarbeitet wurden. Standards sind produktbezogen, doch viele sind allen gemeinsam.
    Dazu gehören:

    -Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit und Zwangsarbeit
    -Menschenwürdige Arbeitsbedingungen
    -Garantierte Mindestpreise
    -Zusätzlicher Aufschlag für kontrolliert biologischen Landbau
    -Vorfinanzierung der Ernte
    -Langfristige und möglichst direkte Lieferbeziehungen
    -Nachhaltige und umweltschonende Wirtschaftsweise
    -Förderung von Frauen
    -keine Diskriminierung

    Das Fairtrade-Siegel wird vom Verein Transfair vergeben. Dieser handelt nicht mit Waren, sondern schließt Lizenzverträge mit Händlern, Importeuren und Verarbeitern ab. Außerdem überprüft er, ob die Kriterien des Fairen Handels eingehalten wurden.

     

     

    GEPA ist ein Fair Handelsunternehmen
    1975 gegründet als Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt
    nennt sie sich heute GEPA - The The Fair Trade Company

    EL PUENTE ist ein Importeur und Vertrieb für fair gehandelte Produkte.und wurde Anfang der 1970er Jahre gegründet

    dwp (dritte Welt Partner) wurde 1988 von Weltläden gegründet und 2005 in eine Fairhandelsgenossenschaft umgewandelt.

    Gepa, El Puente und dwp sind eigenlich keine Siegel, sondern Organisationen die das Prinzip der Fairen Handels erfunden haben. Mit diesem Zeichen versehene Produkte entsprechen den Fairtrade Standards, gehen teilweise auch darüber hinaus.

    Teppiche, die ohne ausbeuterische Kinderarbeit in Handarbeit gefertig werden, bei deren Herstellung gewisse Standards eingehalten werden, können mit dem GoodWeave Siegel ausgezeichnet werden.

    Weitere Siegel, auf die Sie achten sollten:

     

    Das Biosiegel kennzeichnet ökologisch hergestellte Produkte.
    Sie sollen aus einem möglichst geschlossenen betrieblichen Nährstoffkreislauf stammen. Dabei soll die Bodenfruchtbarkeit erhalten und vermehren werden, Tiere besonders artgerecht gehalten werden. Gentechnik ist verboten..
    Dies hat nichts mit Fairem Handel zu tun. Bevorzugen sie dennoch Bioprodukte, da hier der Nachhaltigkeitsgedanke eine Rolle spielt, d.h. es ist fair zur Umwelt und unseren Mitmenschen gegenüber.

    Das EU Biosiegel kennzeichnet ganz ähnliche Standards wie das duetsche Bio Siegel. Manche Produkte tragen gleich beide Siegel.

    Das Demeter Siegel erhalten nur Produkte aus Demeter Betrieben. Die Vorschriften sind wesentlich strenger als bei anderen Bioerzeugern.
    Zum Beispeil:kann das EU Biosiegel vergeben werden, wenn bei einem zusammengesetzten Produkt 95 % der Zutaten ökologisch erzeugt sind. Das Demeter Siegel steht für 100% ökologische Erzeugung.

    Es gibt eine Reihe weiter Siegel bzw Logos von Verbänden, die in ihren Anforderungen über die Mindeststandards der EU-Öko-Verordnung hinausgehen,  z.B. Biokreis, Bioland, Biopark, Gäa, und Naturland,. Oftmals gibt es sie in der Kombination mit dem Fairtrade Siegel. Bio und Fair sind zwei Seiten der selben Medalllie.

    Wenn Sie Fisch kaufen, achten sie darauf, dass er aus nachhaltiger Fischerei stammt. Zu den Standards des Marine Stewardship Council MSC, gehört es, überfischte Bestände zu schonen und die Auswirkungen auf das Ökosystem zu minimieren.

    FSC steht Forest Stewardship Council. Zertifizierung von nachaltiger Forstwirtschaft. Holzprodukte aus diesen Forstwirtschaften können das Siegel erhalten.

    Die hier gezeigten Siegel und Logos können nur eine Auswahl darstellen. Es gibt weitere Siegel und Logos die für Nachaltigkeit stehen. Andererseits ist nicht jedes ungekennzeichnete Produkt ungünstig. Honig vom ortsansässigen Imker, Eier und Gemüse vom Hobbybauern, Schnittblumen vom Feld und ein Kleidungsstück aus der Änderungsschneiderei sind auch ohne Siegel sinnvolle Alternativen, schon allein der kurzen Transportwege wegen..

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