Die Idee des Fairen Handels ist nicht neu. Bereits in den 70er Jahren erwachte ein Bewusstsein dafür, dass wir in einer Wohlstandsgesellschaft leben, und billig produzierte Artikel auf Kosten armer, und desshalb leicht auszubeutender Menschen konsumieren.

    Unter dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" bemühten sich verschiedene Organisationen, darunter die Kirchen, Handelsbeziehungen zu den Menschen in der 3. Welt aufzubauen, aber auch den eigenen Lebensstil kritisch zu betrachten ("Jute statt Plastik")

    Ende der 70er Jahre wurde das gepa Fair Handelshaus gegründet. Es ist inzwischen Teil eines internationalen Netzwerks fair handelnder Organisationen.

    Die Handelsbeziehungen basieren auf Dialog,Transparenz und Respekt. Duch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte ProduzentInnen und ArbeiterInnen leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung. Fairhandelsorganisationen (die von Verbrauchern unterstützt werden) sind aktiv damit beschäftigt, die Hersteller zu unterstützen, das Bewusstsein zu steigern und für Veränderungen bei den Regeln und dem Ausüben des konventionellen internationalen Handels zu kämpfen.

    Die höheren Einnahmen kommen direkt den Produzenten zugute. Daduch kann Kinderarbeit verboten werden, Bildung und Gesundheit werden verbessert. Es wird in soziale und auch ökologische Projekte investiert.

    Langfristig sollen durch gerechtere Handelsbeziehungen die Lebensbedingungen der Menschen in den Ländern des Südens verbessert, die Binnenwirtschaft gestärkt und ungerechte Weltwirtschaftsstrukturen abgebaut werden.

     

                                                                           

bar03_dot3x3_green.gif

  Copyright © 2013 Stuhr Fair. Alle Rechte vorbehalten. Impressum